Filmklub

Filmklub Norden

Herzlich willkommen zum Filmklub Norden. Jeden zweiten Montag zeigen wir im VHS-Forum ausgewählte Filme.
Der Eintritt beträgt 5,00€. Aufgrund der aktuellen Abstandsregeln sind die Sitzplätze pro Vorstellung auf 50 begrenzt , daher empfehlen wir dringend sich unter info@kvhs-norden.de oder 04931 924-123 vorab anzumelden.Vorbestellte Karten müssen mindestens 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden, sonst gehen die Karten in den regulären Verkauf zurück.
Für die Veranstaltung gilt die 3G-Regel: Zugang nur für Genesene, Geimpfte oder Geteste. Der Veranstaltungsraum wurde den geltenden Abstandsregeln entsprechend angepasst, zwischen den Sitzplätzen bestehen 1,5 m Abstand. Im Gebäude besteht Maskenpflicht, erst am Sitzplatz darf die Maske abgenommen werden.

Ich bin Dein Mensch

Montag, 06.09., 19:30 Uhr, 5,00 €

Die Wissenschaftlerin Alma arbeitet am berühmten Pergamonmuseum in Berlin. Um an Fördermittel für ihre Studien zu kommen, erklärt sie sich zur Teilnahme an einem außergewöhnlichen Experiment bereit. Drei Wochen lang lebt sie mit einem humanoiden Roboter, Tom, zusammen, der sich dank künstlicher Intelligenz in den für sie perfekten Lebenspartner verwandeln soll. Die Maschine in (attraktiver) Menschengestalt ist dazu geschaffen, Alma glücklich zu machen. Es entfaltet sich eine Tragikomödie, die Vorstellungen von Liebe und Sehnsucht auslotet und fragt, was den Menschen ausmacht.

von Maria Schrader, Deutschland 2021, 105 min, FSK: 12

Herr Bachmann und seine Klasse

Samstag, 18.09., 19:30 Uhr, 5,00 €

HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE porträtiert die Beziehung zwischen einem Lehrer und den Schüler*innen der 6. Jahrgangsstufe. In einnehmender Offenheit begegnet Herr Bachmann den Kindern mit ihren unterschiedlichen sozialen und kulturellen Erfahrungen und schafft damit einen Raum des Vertrauens. Musik ist hier eine allgegenwärtige Sprache, die sich wie selbstverständlich um den zu absolvierenden Unterrichtsstoff legt. Anhand der sozialen Beziehungen in der Klasse erzählt der Film ganz beiläufig von den Strukturen einer kleinen, westdeutschen Industriestadt, deren Geschichte bis zurück in die NS-Zeit von Migration geprägt ist.
Der neue Dokumentarfilm der Berliner Regisseurin Maria Speth (MADONNEN, 9 LEBEN) feierte seine Weltpremiere im Internationalen Wettbewerb der 71. Berlinale 2021.

Von Maria Speth, Deutschland 2021, 217 Minuten, FSK ohne Angabe

Der Rausch

Montag, 20.09., 19:30 Uhr, 5,00 €

Früher war Martin Lehrer aus Leidenschaft – heute sind nicht nur die Schüler von seinem fehlenden Enthusiasmus gelangweilt, auch in Martins Ehe ist die Luft raus. Seinen drei Freunden, die am selben Gymnasium unterrichten, geht es nicht viel besser. Bei einer angeheiterten Geburtstagsrunde diskutieren sie die Theorie eines norwegischen Philosophen: Nach dieser ist ein Mensch nur mit einem erhöhten Alkoholgehalt im Blut zu Bestleistungen fähig. Solch eine gewagte These muss überprüft werden. Die vier beschließen den Selbsttest zu machen und während der Arbeit einen bestimmten Pegel zu halten. Soll nicht sogar Churchill den Zweiten Weltkrieg in einem Alkoholrausch gewonnen haben? Mit neuem Antrieb stürzen sie sich in ihre geheime wissenschaftliche Studie. Die Wirkung lässt nicht lange auf sich warten …
DER RAUSCH begeisterte nicht nur auf den Internationalen Filmfestivals von Cannes, Toronto und San Sebastián, sondern wurde auch zum Besten europäischen Film des Jahres 2020 gekürt und gewann den Oscar® 2021 als Bester internationaler Film.

Von Thomas Vinterberg, Dänemark 2020, 117 min, FSK: 12

Jojo Rabbit (OmU)

Montag, 04.10., 19:30 Uhr, 5,00 €

Johannes „Jojo“ Betzler ist, wenn man das von einem zehnjährigen Jungen sagen kann, ein fanatischer Nazi; dessen Mutter sich im Widerstand engagiert und, wie sich bald herausstellt, obendrein sogar noch ein jüdisches Mädchen versteckt hat. Jojo hat zwei Freunde, einer ist wie er auch Hitlerjunge, und einer ist Hitler selbst: Der („imaginäre“) Führer sitzt bei Betzlers immer mit am Tisch. Auf Grundlage des Romans “Caged Skies” von Christine Leunens erzählt Taika Waititi eine moralische Geschichte des Nationalsozialismus für Kinder aller Reifegrade und mit Anleihen bei humanistischen Komödianten wie Chaplin oder Benigni.

Von Taika Waititi, D, USA 2019, 108min, FSK: 12

The Rider

Montag, 18.10., 19:30 Uhr, 5,00 €
Brady Blackburn (Brady Jandreau) ist ein überaus talentierter Cowboy und Rodeo-Reiter, doch nach einem schweren Unfall, bei dem er sich am Kopf verletzt, muss er sich damit arrangieren, dass er wohl nie wieder reiten können wird. Nicht nur ist Brady damit von einem Tag auf den anderen arbeitslos. Als direkter Nachkomme der Lakota-Sioux hat er auch eine ganz besondere Verbindung zu Pferden und definiert sich selbst fast ausschließlich über seine Arbeit mit den Reittieren. In seiner Kultur ist ein Mann, der nichts reiten kann, kein echter Mann und so hat auch sein Vater für seinen beeinträchtigten Sohn nur wenig Mitleid übrig, zudem gibt es im Pine Ridge Reservat ansonsten nur wenig zu tun. Und so sehnt sich Brady weiterhin nach dem Reiten, obwohl sein Körper sich dagegen sträubt und ihm sein bester Freund Lane (Lane Scott), der seit einem Rodeo-Unfall sogar im Rollstuhl sitzt, als mahnendes Beispiel dient…

Von Chloé Zhao, USA 2017, 104 Minuten, FSK ohne Angaben

Die perfekte Kandidatin

Montag, 01.11., 19:30 Uhr, 5,00 €
Im Rahmen der Frauengesundheitswoche

Maryam ist eine Ärztin in einer kleinen Stadt in Saudi-Arabien. Trotz ihrer exzellenten Fähigkeiten muss sie sich jeden Tag aufs Neue den Respekt der Mitarbeiter und der Patienten erkämpfen. Wütend macht Maryam vor allem der Zustand der Straße vor der Klinik. Weil die Stadt die Zufahrt nicht asphaltiert, bleiben die Patienten regelmäßig im Schlamm stecken. Maryam will Veränderung und bewirbt sich um eine bessere Stelle in Dubai. Doch wegen einer Formalität und weil sie keine männliche Begleitung hat, lässt man sie nicht reisen. Maryam sucht Hilfe bei einem entfernten Cousin. Doch der Zufall will es, dass der als Beamter nur Kandidaten für die anberaumte Wahl des Stadtrats empfängt. Vor allem aus Trotz erklärt sich Maryam kurzerhand zur Kandidatin. Maryam und ihre beiden Schwestern treten eine Kampagne los, die nicht zu übersehen ist.

Ein bisschen bleiben wir noch

Montag, 15.11., 19:30 Uhr, 5,00 €
 
Das österreichische Drama erzählt die Geschichte von Oscar und Lily, die, als ihre Mutter einen Selbstmordversuch unternimmt, um die Ausweisung nach Tschetschenien zu verhindern, getrennt voneinander zu Pflegefamilien ziehen müssen. Entschlossen tun sie alles, um als Familie wieder vereint zu sein. Mit seinen natürlich aufspielenden Hauptdarsteller*innen und einer Geschichte auf Augenhöhe der kindlichen Protagonist*innen gelingt Arash T. Riahi ein wahrhaftiger und bewegender Film.

Von Arash T. Riahi, Österreich 2019, 102 Minuten, FSK:6

Sorry, we missed you

Montag, 29.11., 19:30 Uhr, 5,00 €
 
Ricky, Abby und ihre zwei Kinder leben in Newcastle. Sie sind eine starke, liebevolle Familie, in der jeder für den anderen einsteht. Während Ricky sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt, arbeitet Abby als Altenpflegerin. Egal, wie sehr die beiden sich jedoch anstrengen, wissen sie, dass sie niemals unabhängig sein oder ihr eigenes Haus haben werden. Doch dann heißt es: Jetzt oder nie! Dank der digitalen Revolution bietet sich Ricky die Gelegenheit! Abby und er setzen alles auf eine Karte. Sie verkauft ihr Auto, damit Ricky sich einen Lieferwagen leisten und als selbständiger Kurierfahrer durchstarten kann. Die Zukunft scheint verlockend. Doch der Preis für Rickys Selbstständigkeit erweist sich als wesentlich höher als gedacht.

Von Ken Loach, Großbritannien 2019, 101 Minuten, FSK: 12

Sorry, we missed you

Montag, 29.11., 19:30 Uhr, 5,00 €
 
Ricky, Abby und ihre zwei Kinder leben in Newcastle. Sie sind eine starke, liebevolle Familie, in der jeder für den anderen einsteht. Während Ricky sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt, arbeitet Abby als Altenpflegerin. Egal, wie sehr die beiden sich jedoch anstrengen, wissen sie, dass sie niemals unabhängig sein oder ihr eigenes Haus haben werden. Doch dann heißt es: Jetzt oder nie! Dank der digitalen Revolution bietet sich Ricky die Gelegenheit! Abby und er setzen alles auf eine Karte. Sie verkauft ihr Auto, damit Ricky sich einen Lieferwagen leisten und als selbständiger Kurierfahrer durchstarten kann. Die Zukunft scheint verlockend. Doch der Preis für Rickys Selbstständigkeit erweist sich als wesentlich höher als gedacht.

Von Ken Loach, Großbritannien 2019, 101 Minuten, FSK: 12