Welterfahrung, Gewalt, böse Bilder: Der drastische Horrorfilm

Welterfahrung, Gewalt, böse Bilder: Der drastische Horrorfilm

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24/05/2019 19:30 - 21:00

Seit den 1970er Jahren arbeitet sich das Horrorgenre an der Inszenierung möglichst verstörender Gewaltbilder ab. Während der klassische Horrorfilm nur andeutete, welche Schrecken sich hinter der Tür zur verbotenen Welt verbergen könnten, traten Filmemacher wie Wes Craven, George A. Romero und Tobe Hooper die Tür mit Getöse aus den Angeln. Der Bremer Medienwissenschaftler Benjamin Moldenhauer schlägt in seinem Vortrag einen Bogen vom unheimlichen Horrorfilm der 1930er Jahre bis zu den Splatter-Exzessen der letzten Jahre. Auf diesem Weg soll geklärt werden, was die gewaltvollen Bilder so attraktiv werden lässt – nicht nur, aber insbesondere für ein jugendliches Publikum. Immer geht es um die Zerstörung des Vertrauten und damit um die Infragestellung des Vertrauens in die Welt.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "40 Jahre H.R. Gigers Alien"

6,00 €, Bezahlung erfolgt an der Abendkasse.

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